Der Begriff Pfanne kommt aus dem Lateinischen patina bzw. aus dem Griechischen patane. Beides bedeutet Schüssel oder Pfanne. Im Alltag nennt man sie auch Bratpfanne. Eine Pfanne ist vom Aufbau her deutlich flacher als ein Topf. Flüssigkeiten reduzieren sich hier durch die größere Oberfläche viel schneller. Ist der Rand bei einer Pfanne etwas höher, spricht man in dem Fall von einer Schmorpfanne.

 
 

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Die Unterschiedlichen Materialien und Verwendung

Die heutigen modernen Pfannen bestehen häufig aus Aluminium. Dieses Material ist leicht und besitzt gute Wärmeleiteigenschaften, weshalb kein mehrschichtiger Aufbau notwendig ist. Wird die Pfanne auf einem Induktionsherd eingesetzt, muss sie einen ferromagnetischen Boden besitzen, ansonsten kann man das Kochen auf einem Induktionsherd vergessen.

Edelstahl Pfannen sind was das Material betrifft sehr beliebt. Es ist schwerer und robuster als Aluminium. Wegen der schlechten Wärmeleiteigenschaften besteht der Pfannenboden aus mehreren Schichten. Zwischen zwei Schichten aus Edelstahl liegt dabei eine dickere Schicht Aluminium oder Kupfer, weshalb der Aufbau auch Sandwichboden genannt wird. Sie kann mit normalem Spülmittel und einem weichen Schwamm gereinigt werden. Bei hartnäckigem Schmutz kann man sie eine Weile einweichen lassen.

Großer Beliebtheit erfreuen sich Brat und Schmorpfannen aus Gusseisen. Sie haben hervorragende Wärmeleiteigenschaften. Zudem sind sie schwer, deswegen brauchen sie lange zum Erhitzen. Sie eignen sich am besten für scharfes Anbraten oder zum Schmoren, die Hitze wird sehr lang gehalten. Die am Boden entstehende Schutzschicht beugt Rost bei längerer Nichtbenutzung vor.

Pfannen aus Schmiedeeisen werden sehr oft von Profiköchen benutzt. Sie sind auf offenem Feuer und auf dem Herd eisetzbar. Allerdings können sie sich auch verziehen, überhaupt wenn die Herdplatte zum Beispiel zu klein für die Pfanne ist.
 
 

Pfannenbeschichtungen

Bei der Brat und Schmorpfanne bietet sich eine beschichtete Ausführung an. Bratgut klebt in diesen Pfannen weniger am Boden fest, die Reinigung ist natürlich auch deutlich leichter.

Das bekannte Teflon findet sich dabei oft auf Aluminiumpfannen wieder. Allerdings wird die Wärmeleitung reduziert, was dazu führt, dass das scharfe Anbraten erschwert wird. Außerdem darf man solche Pfannen nicht in der Spülmaschine reinigen.

Seltener findet sich auf Pfannen Emaille wieder, Emaille ist auch weniger für scharfes Anbraten geeignet. Allerdings leben diese Pfannen länger weil sie Hitze beständiger sind. Bei Emaille Pfannen ist auch auf den Preis zu achten, denn der spiegelt sich natürlich in der Qualität wieder. Also Finger weg von den günstigen Varianten, das lohnt sich nicht.

Silargan-Beschichtungen bei Pfannen sind keramisch. Diese Pfannen sind besonders gut geeignet für scharfes Anbraten und Schmoren. Sie eignet sich also wunderbar für eine Brat und Schmorpfanne überhaupt im Heimgebrauch.
 
 

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